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Charakterisierung Mendel Singer in Galizien

Name:             Mendel Mechelovitsch Singer

Familienstand:  verheiratet

Religion:          jüdisch

Ehefrau:          Deborah Singer

Kinder:          - Schemarjah

                      - Jonas

                      - Mirjam

                      - Menuchim (Im Laufe des Buches)

Aussehen:        (S.5, Z.10)

                      - blasses Gesicht

                       - Vollbart

                       - große schwarze Augen

Beruf:                 Lehrer

Wohnort:           Galizien - Zuchnow (heutige Ukraine)

 


 

 

Mendel Singer ist ein frommer, gottesfürchtiger und gewöhnlicher Jude. Er lebt mit seiner schwangeren (mit Menuchim) Frau Deborah und seinen drei Kindern Jonas, Mirjam und Schemarjah in ärmlichen Verhältnissen in Zuchnow. Er ist vom Beruf Lehrer und lehrt in seinem Haus zwölf sechsjährigen Kindern die Kenntniss der Bibel. Jeder seiner Schüler bringt ihm jeden Freitag 20 Kopeken (S.6, Z.15-16). Sie sind Mendels einzige Einnahme. Mendel hat ein blasses Gesicht und ein Vollbart. Seine Augen sind schwarz, groß, träge und halb verhüllt von schweren Lidern. Auf seinem Kopf trägt er eine Mütze aus schwarzen Seidenrips. Er trägt ein halblanges landesübliches jüdisches Kaftan (langes Obergewand) (S.5, Z.10-19)

 

Die Figur Mendel Singer zeichnet sich besonders durch seinen starken Glauben und die Abhängigkeit von Gott aus. In den folgenden Zitaten wird dies nochmal zum Ausdruck gebracht:

 

(S.5, Z.28-S.6, Z.5) "Jeden Morgen dankte Mendel Gott für den Schlaf, für das Erwachen und den anbrechenden Tag. Wenn die Sonne unterging, betete er noch einmal. Wenn die ersten Sterne aufsprühten, betete er zum dritten Mal. Und bevor er sich schlafen legte, flüsterte er ein eiliges mit müden, aber eifrigen Lippen."

 

(S.81, Z.10-12) "Mendel Singer betete. Er betete auswendig und mechanisch, er dachte nicht an die Bedeutung der Worte, ihr Klang allein genügte, Gott verstand was die bedeuteten."

 

In diesen zwei Zitaten wird deutlich, dass Mendel seinen Pflichten Gott gegenüber nachgeht und seine Nähe sucht, indem er häufig betet und sich seinem Glauben hingibt.

 

(S.10, Z.11-17) "Sei still, Deborah! Gesund machen kann ihn kein Doktor, wenn Gott nicht will. Soll er unter russischen Kindern aufwachsen? Kein heiliges Wort hören? Milch und Fleisch essen und Hühner auf Butter gebraten, wie man sie im Spital bekommt? Wir sind arm, aber Menuchims Seele verkauf´ ich nicht, nur weil seine Heilung umsonst sein kann. Man wird nicht geheilt in fremden Spitälern."

 

In diesem Abschnitt wird nochmal der starke Glauben von Mendel zum Vorschein gebracht. Seine Religion und Glaube steht für ihn an erster Stelle, diese zieht er sogar vor die Gesundheit und das Leben seines Menuchim, welcher an Epilepsie leidet. Außerdem ist es ihm wichtig das Menuchim seiner Religion nachgeht und keine andere Kultur bzw. Religion kennenlernt. Dasselbe verlangt er auch von seinen restlichen Kindern, wie zum beispiel seiner Tochter Mirjam, welcher er verbietet sich mit einem Kosaken abzugeben.

 

(S.61, Z.19) "Ich bleibe nicht allein Zuhause", ließ sich Mendel vernehmen, "einen Korsaken ins Haus stellen. Damit er sie bewacht"

 

Und seinen Söhnen Jonas und Schemarja, denen er verbietet in den Wehrdienst einzutreten, da dies gegen ihre Religion verstößt

 

(S.24, Z.26) "Am Sabbat in der Synagoge, wenn das gesetzlich vorgeschriebene Gebet für den Zaren abgehalten wurde, dachte Mendel an die nächste Zukunft seiner Söhne. Schon sah er sie in der verhassten Drillichuniform frischer Rekruten. Sie aßen Schweinefleisch und wurden von Offizieren mit der Reitpeitsche geschlagen. Sie trugen Gewähre und Bajonette."

Hier wird Mendels Hass gegenüber dem Wehrdienst sehr stark zum Ausdruck gebracht.

 

Vergleich biblischer Hiob und Mendel Singer

Der bibliche Hiob und der gewöhnliche, ganz alltägliche Jude Mendel Singer teilen das selbe Schicksal. Beide erlitten eine Unglücksphase, ohne eine Tat der Sünde, und trugen ihr Schicksal vorerst gelassen. Nur wurde der biblische Hiob am Ende von Gott erlöst, wobei Mendel Erlösung bei seinem Sohn Menuchim fand

(S.156, Z.34) "Und er ruhte aus von der Schwere des Glücks und der Größe der Wunder."

 

 

 

30.5.13 15:01
 


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